Magister Extraordinarius Adjok Orelan Rodiak, Magus aus dem Collegium der Arcanen Künste und Wissenschaften sowie deren praktischen Anwendung zu Riva und des Freien Wissenschaftlichen Institutes zur Erforschung, Klassifizierung und Vertiefung Arkaner, Übersinnlicher Kräfte und Phänomene unter dem Schutz Unserer Weisen Herrin Hesinde zu Kuslik - Meister der Magica Clarobservantia, der Destruktiven Hermetik, der Magica Elementari und der Metamagie – Freier Lehrmeister des Weges der Mitte)
Ist bereits von weitem als Magier der grauen Gilde zu erkennen. Grau ist das warme Magistergewand aus festen doch edelsten Leinen mit seinem gülden eingestickten Zeichen auf dem Rücken und der Brust. Eben so gülden sind die arkanen Symbole auf der etwas dunkleren verdeckten Knopfleiste. Schlank aber wohl trainiert und gewandt ist der 92 Finger große Magier im grauen Gewand. Nur seine leuchtend roten hinten gut schulterlangen Haare, die vorn und auf dem Kopf, die in alle Richtungen fallen, ohne dabei auch nur im Ansatz zerzaust zu wirken, lenken die Augen seiner Gegenüber in seinen großen deutlich nivesische Abstammung bezeugenden kristallklaren saphirblauen Augen voller Lebensfreude und -erfahrung und Forschungsdrang und in sein recht blasses Gesicht aus zarten und ebenen Zügen von fast weiblicher Feinheit. Etwas Spitz läuft sein Kinn zu und so wirken seine Lippen um so Schmaler – vor allem im Verhältnis zu den großen mandelförmigen Augen. 24 Götterläufe könnte man ihn schätzen zumindest von seinem Aussehen her auf der anderen Seite bewegt er sich schon deutlich ruhiger und erhabener als ein so junger Mann ohne dabei gleich Trägheit assoziieren zu lassen. Seine Hände sind schmal und die Finger recht lang, wie die von Elfen . Immer hat er seinen kunstvollen Magierstab aus dunkler Steineiche, der am oberen Ende eine Kristallkugel umwächst und diese sicher bettet. Der Stab selbst ist mit allerlei arkanen Symbolen verziert, die wie aus dem Stab gewachsen wirken. An der Seite führt er auf langen Reisen und bei repräsentativen Anlässen und Gängen ein reichlich mit Gold, Silber und Edelsteinen verzierten Magierdegen in einer edlen grauen und mit goldbestickten Scheide. Auf der rechten Seite hat er dazu noch eine recht große Umhängetasche aus grauem Nerz mit großer Klappe. Dazu unter dem Gewand am breiten Gürtel noch einen Dolch und diverse Beutelchen und Täschlein.
Das Zeichen des Magisters ist ein Pentagramm in einem Kreis mit den Symbolen für Macht, Hellsicht, Feuer, Erz, Metamagie in den Zacken des Fünfsterns. Rechts oben links des Sternes ist das Akademiezeichen de Stoerrebrandt-Collegiums und rechts das des Freien Wissenschaftlichen Institutes zu Kuslik zu entdecken. In der unteren Hälfe des Zeichens sind zwischen den Sternausläufern die Symbole für Alchemie, Theorie und Erschaffung eingearbeitet. Im Zentrum des Sternes sind in sehr geschwungener – ja verschnörkelter Schrift die Initialen des Magisters.
Selten nur reitet Magister Rodiak auf seinem Pferd. Wenn er jedoch mit einem solchen Tier anzutreffen ist, handelt es sich dabei um einen mächtigen Tralloper Riesen mit braunem Deckhaar, welches einen leichten Bronzeschimmer aufweist. Der Falbe hat dunkles Langhaar und einen sehr ausgeprägten Aalstrich und wird von seinem Herren schlicht „Falbe“ genannt.
Was über ihn im Dorf bekannt ist:
Magister Rodiak hat einen ausgesprochen angesehenen Ruf in den Bereichen der Hellsichtmagie, der Schadens- und Kampfmagie wie auch der Metamagie. Er lehrt in den Hallen des Wissens und bietet neben seinen Studien gegen die entsprechenden Gegenleistungen auch arkane Untersuchungen und das Erschaffen von Artefakten an. Jedoch liegt wohl beides über dem Niveau eines Dorfbewohners, sodass immer wieder Kuriere von auswärts im Dorf gesichtet werden, um für den einen oder anderen Financiers schaffen zu lassen.
So finanzierte er wohl auch das kleine Häuschen, in welches er mit Lythande von Tsahain zusammenzog und so unterhält er wohl auch seine Forschungen.
Belesenere Magier könnten bereits auf die eine oder andere Abhandlung von ihm gestoßen sein.
Er gilt für viele als unnahbar, arrogant und gefühls- und mitleidslos. Kaum einer kann im Dorf verstehen was seine Gefährtin an ihm finden mag. Und obwohl außer Lythande kaum jemand sein Vertrauen erwerben konnte und seine Distanz mehr Leute verjagt als anzieht, vertrauen ihm inzwischen so einige oder Schulden ihm gar mehr als nur die eine oder andere Münze. Er fördert ohne zu geben und bedient sich ohne zu nehmen.
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